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— Unterwegs

Wunderschöne Wurst

Ein Tag im eisig kalten Schlachthaus und man ist kaputt. Rücken krumm, Beine schwer, gefrorene Finger. Letzteres ist besonders unangenehm, weil man die Hände ständig braucht. Zum Beispiel, um tonnenweise Kesselfleisch für Sülze, Blut- und Leberwurst zu schnippeln… eine schöne Aufgabe für fotografierende Topfgucker mit gastronomischem Hintergrund. Die Profis kümmern sich derweil darum, eiskaltes Brät in Därme und Saitlinge zu zwingen. Oder dürre Wienerwürstchen in den Rauch, ins siedende Wasser und anschließend ins kalte Wasser zu schuppsen. Am Ende des Tages wandern alle Brät-Reste in den Ofen, um dann auf dem Abendbrottisch die Hauptrolle zu spielen. Spätestens jetzt  hat man nur noch einen dringenden Wunsch: Salat!